Es ist normal, anders zu sein

Shinja Auf der Maur, Mutter von Sandra

 

 

Ich wurde als Shin Ja Lee im März 1967 in Südkorea geboren. Mit 2 1/2 Jahren kam ich über Lausanne ins Zürcher Oberland. Vermittelt wurde die Adoption vom Hilfswerk Terre des hommes. Ich kam in eine Familie mit noch zwei Schwestern und einem Bruder. Mit meinem asiatischen Aussehen, war ich von Anfang an etwas Besonderes. Und noch heute glaubt man uns nicht richtig, wenn man uns drei Schwestern sieht, dass wir Schwestern sind. Nach einer Schnupperlehre im Spital wusste ich genau, was ich lernen wollte: Krankenschwester: Ich absolvierte ein zehntes Schuljahr, ein Spitalpraktikum und einen 6 monatigen Aufenthalt als Au Pair in Kanada. Mit 18 Jahren begann ich die drei-jährige Ausbildung im Neumünster Zollikerberg. Nach 2 Jahren Berufserfahrung absolvierte ich noch eine 2 Jährige Notfallausbildung im Stadtspital Triemli Zürich. Dort lernte ich auch meinen Ehemann Willi kennen. Als Rettungssanitäter war er öfters in der Notfallstation. Wir beide haben da gelernt, wie kostbar das Leben und die Gesundheit ist. Dass wir Menschen nicht alles unter Kontrolle haben und in unserm Leben nicht alles planbar ist. Im Frühling 1994 haben Willi und ich geheiratet und sind dann 12 Monate mit dem eigenem Mazda Bus und nochmals 2 Monate mit dem Flugzeug auf Weltreise. Gestartet sind wir mit 4 verschiedenen Autos und 4 Paaren. Es ging auf dem Landweg nach Indien (Italien, Griechenland, Türkei, Iran, Pakistan), von Indien noch nach Nepal und China. Danach wieder Indien, Singapur, Malaysia, Thailand. Dort Auto verschifft nach Holland und wir flogen nach Bali, kurz in die Schweiz Auto parkieren und nochmals alleine als Paar 2 Monate mit dem Flieger nach Hongkong, Korea und Thailand. Diese Weltreise hat uns vieles gelernt, unter anderem Toleranz, Respekt, Geduld und viel Ausdauer. Danach haben wir beide wieder an unseren alten Arbeitsorten gearbeitet, bis im November 96 unser erstes Kind Thomas kam. Glücklich genoss ich die Zeit zu Hause als kleine Familie, im August 98 kam dann Sandra. Nach ca. 4 Tagen erfuhren wir Verdacht auf Trisomie 21, evtl. Herzfehler, beides hat sich bestätigt. Mit 6 Monaten wurde Sandra am Herz operiert. Dadurch, dass wir beide im Gesundheitsberuf arbeiten, kannten wir schon vieles von dem was im Spital so abläuft. Glücklich waren wir, dass die Operation bei Sandra gut verlief. Durch den Herzfehler war für uns die Trisomie 21 nicht im Vordergrund. Freunde und Familie haben uns gut unterstützt. Sandra hat sich gut entwickelt, es war uns möglich, ein fast normales Familienleben zu führen, in dem auch Thomas nicht zu kurz kam. Mit Physiotherapie, Frühförderung, Musiktherapie, aber auch Entlastungdienst hatten wir viel Unterstützung. Mit der Selbsthilfegruppe insieme 21 (zuvor Lebensfreude) lernten wir viele andere Eltern kennen, konnten viel voneinander lernen und profitieren. Fast 10 Jahre habe ich mich selber engagiert als Regionalleiterin und habe neu betroffene Eltern vernetzt und durch Informationen unterstützt. Bis heute begleitet uns eine Gruppe Eltern und Kinder (mittlerweile junge Erwachsene), wir teilen vieles miteinander. Freud und Leid. Wir gehen immer noch gern als Familie reisen, fahren alle Velo und Ski. Insieme Zürich bietet integrative Ferien an, beide Kinder konnten zusammen gehen. So können Willi und ich, auch als Paar mal eine Woche oder 10 Tage in die Ferien. Und es war auch als Notfall möglich Sandra in die Ferien zu geben, als Entlastung für mich. Und die Gewissheit zu haben, Sandra geht es da gut. Seit 10 Jahren arbeite ich wieder als Krankenschwester in der Spitex. Da mein Mann als Berufsfeuerwehrmann Schicht arbeitet, nur ein kleines Pensum. Dass gibt mir die Freiheit, genug Zeit für mich, die Familie usw. zu haben.

 

Was habe ich gelernt:

Auf meine Gefühle zu achten,

wenn ich ruhig und nicht gestresst bin, ist die ganze Familie ruhiger.

Mich für meine Kinder einzusetzen,

Experte zu sein

Weiss, was mir und uns gut tut

bewusster zu leben

Geduld zu haben (nicht immer leicht)

 

Was macht mich stark und reich:

Die Liebe meines Mannes

Meiner Kinder

Meine Zufriedenheit

Mein Glaube

 

Was heisst Beeinträchtigung:

Meine Erfahrung ist (als Mutter, Krankenschwester), dass jeder Mensch irgendwo eine Beeinträchtigung hat: es ist normal anders zu sein.

 

Wichtig ist:

kann man etwas ändern?

kann man es akzeptieren oder annehmen?

kann man es aushalten?

Kann man Hilfe /  Unterstützung holen und annehmen?

 

Was ist mir persönlich wichtig:

Man muss nicht nur die andern lieben, sondern zuerst mal sich selber.

Sandra gibt uns die Möglichkeit langsamer, achtsamer zu leben und sich nicht im Dauerstress, noch schneller, noch besser zu verlieren.

 

Was wünsche ich für mich, das Leben, die Familie, die Welt?

Viel Liebe !

Und Zufriedenheit!

 

März/April 2018

Shinja Auf der Maur

 

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Siehst du mich?

Siehst du mich?
Wie Menschen mit Trisomie 21 wahrgenommen werden möchten.

 

Kurzvortrag im Rahmen der Führungen von insieme21 in der Ausstellung „Touchdown“ im Paul Klee Zentrum Bern.

 

 

 

Wie werden Menschen mit einer Beeinträchtigung (hier Trisomie 21) wahrgenommen? Werden sie überhaupt wahrgenommen?

 

Unschön, aber ehrlich: bevor ich Mutter eines Kindes mit T21 wurde, war mir kaum bewusst, dass Menschen mit einer Beeinträchtigung in unserer Mitte leben.

 

Wo begegnen wir ihnen, den Menschen mit einer Behinderung? Wo fallen sie uns auf, die ehrlichen Bilder von Menschen mit Trisomie 21? Wo lesen wir von ihrem Leben, ihren Gefühlen, Wünschen und Träumen? Jetzt, da ich diese Bilder aktiv suche, weiss ich von einigen Menschen und ihren berührenden Lebensgeschichten  und Projekten.

 

Der Wunsch nach einer angemessenen Wahrnehmung eines Menschen mit Trisomie 21 muss also aktiv umgesetzt werden. Der Platz, um wirklich gesehen zu werden muss immer wieder neu erschaffen werden.

 

Projekte, wie diese Austellung „Touchdown“ im Zentrum Paul Klee, das Fotomodell Madelaine Stuart, Kampagnen von insieme, der Bitty and Beau Coffee Shop oder das Stadhaushotel in Hamburg setzen in der letzten Zeit immer wieder positive Akkzente in der Öffentlichkeit.

 

Sicher möchten hier Menschen mit Trisomie 21 ansetzen, ebenso wir, die wir sie begleiten. und wir, die wir sie begleiten. Genauso wie die süssen Babys, die Männer mit dem verschwörerischen Blick und dem Waschbrettbauch und die Frauen mit den wunderschönen Haaren und langen Wimpern sollen sie in der öffentlichen Bilderwelt präsent sein. Ich bin, ich bin ich, sieh mich, sieh mich als Menschen mit Fähigkeiten, nimm mich wahr, trau dich, mir zu begegnen: die Aufrufe sind vieler. Nicht der Vorhang der Behinderung zählt, sondern die Ressourcen, die Freude, die Persönlichkeit, die Schwierigkeiten: die Komplexität und Schönheit eines menschlichen Lebens.

 

Vor zwei Jahren haben wir mit Sabine Hahn, der Grafikerin von insieme21, eine Sondernummer publiziert unter dem Titel „Die Welt ist bunt“. Menschen mit Trisomie 21, Menschen mit einer Beeinträchtigung sind eine der unzähligen Farbschattierungen.

 

Als ich bei anderen Mamas nachfragte, wie sie und ihre Kinder wahrgenommen werden möchten, kamen folgende Antworten:

 

-         „Wir brauchen kein Mitleid, sondern Akkzeptanz“

 

-         Ich möchte als eine Familie mit zwei Kindern, die über alles geliebt werden, wahr genommen werden. Ich möchte nicht als jemand Besonderes hingestellt werden für etwas, das für mich/uns selbstverständlich ist- dass wir unsere Kinder annehmen und lieben, wie sie sind.“

 

-         Dass unsere Xtra Kinder eine wertvolle Aufgabe in der Gesellschaft erfüllen und wir einfach normale Familien sind“

 

„Was du schaffst, würde ich nie schaffen“ – oft gehört, lieb gemeint und doch ein Satz, der in meinem Fall bei mir mehr Trauer und Isolation auslöst. Möchte ich so wahrgenommen werden, als etwas besonderes, weit entferntes? Ist es nicht eher so, dass wir alle vom Leben unsere Hausaufgaben gestellt bekommen? Die Kraft, diese Aufgaben zu lösen, wächst uns allen auf dem Weg zu.

 

 

 

Nicht als etwas Besonderes, nicht nur als behindert….wie denn, ganz genau, möchten Menschen mit Trisomie 21 und ihre Begleiter wahrgenommen werden?

 

Meine Antwort darauf ist: ich möchte gar nicht wahrgenommen werden, weder ich noch mein Sohn.

 

Rishi schlägt sich in der dritten Klasse mit Mathematik herum. Er sucht seine Worte. Ich als Mutter liebe meine drei Kinder, sorge mich um ihre Entwicklung, schlafe wenig. Ich ärgere mich über Ungerechtigkeit, freue mich an Blumen und bin dankbar, wenn ich einmal eine ruhige Minute im hektischen Alltag finde.

 

Wie Sie.

 

Wie Ihre Kinder.

 

Wir alle werden ins Leben geworfen und geben dann unser  Bestes.

 

Uns verbindet mehr als uns trennt.

 

Was uns jedoch unterscheidet, sind unsere Lebensumstände.

 

Rishis Leben mit Trisomie 21, mein Leben als seine Mama gestaltet sich anders als das ihre. In diesen individuellen Lebensbedingungen möchte ich nicht wahrgenommen werden, sondern wünsche mir von Ihnen Neugierde und Freude an der Begegnung. Gegenseitig offene Herzen, mit denen wir uns für einander interessieren.

 

Kennen Sie die Sage von Parzival? Er verfehlte es, den kranken König zu heilen, weil er sich nicht getraute, diesen nach seinem Wohlergehen zu fragen. Simple Worte: „Was hast du? Wie geht es dir?“ Mit dieser einfachen Frage wäre der König erlöst gewesen und Parzival hätte den Gral gewonnen.

 

Ich denke oft an diese Sage. Wenn ich einen Wunsch äussern dürfte, wäre es, dass wir uns gegenseitig mit Zeit, Offenheit und interessiertem Wohlwollen begegnen. Zeit und Wohlwollen, um auf mein langsameres Kind einzugehen und herauszufinden, was es ausdrücken und sagen möchte. Verlangsamung, Vereinfachung, um ihm zu ermöglichen, bei Spielen mitzumachen.

 

Zeit und Interesse für uns, um zu beschreiben, wie unsere Leben aussehen. Es ist ja immer eine Fülle von winzigen Momenten und Begebenheiten, die das Leben ausmachen.

 

Zeit und Wille, um gemeinsam zu überlegen, welches die Aufgabe von Menschen mit Trisomie 21 oder Beeinträchtigungen in unserer Gesellschaft sein könnte. Bringen sie eventuell das Geschenk der Entschleunigung? Der noch unerkannten Talente? Der herzerwärmenden Unmittelbarkeit?

 

Wenn ich mit Menschen mit Trisomie 21 zusammen bin, erlebe ich persönlich immer wieder, dass ich nichts tun und nichts leisten muss. Jedoch muss ich mich einlassen auf unsere Begegnung, muss jetzt und hier ganz da sein.

 

Nicht mit dem Geist, nicht mit Wissen, nicht mit den Augen: aus dem Herzen soll die Wahrnehmung kommen.

 

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Die Welt in Pink

T.: Trisomie 21 wird ja eigentlich als geistige Behinderung eingestuft. Was bedeutet für dich persönlich das Wort "Behinderung, Beeinträchtigung"? Wie erlebst du das?

 

Erika
Es wäre ideal, wenn ein Mensch einfach als ein Mensch gesehen wird. Er soll mit seiner Persönlichkeit geachtet und angenommen werden, so wie er sich im jetzigen Leben in diesem Moment zeigt.

Leider ist das natürlich oft schwierig. In meiner Erfahrung neigt der Mensch dazu, sich zu vergleichen. Es ist verständlich, dass es uns uns etwas ausmacht, wenn der andere in irgendeiner Art besser, schöner, reicher, usw. ist.

Wenn irgendwie möglich, mache ich selbst keine solche Unterscheidungen. Auch meinen Sohn möchte ich um keinen Preis aus-tauschen. Er hat das zusätzliche Chromosom und das macht ihn besonders liebenswürdig. Er hat Qualitäten, die Aussenstehende vielleicht nicht erkennen können.

Wir, die wir sie begleiten, wissen, dass Menschen mit DS ein grosses, liebendes Herz besitzen. Sie üben unendlich viel Geduld mit ihren Mitmenschen. Genau auf diese Unvoreingenommenheit in der Akzeptanz das anderen wollen sie uns hinweisen.

Ich bin überzeugt und voller Vertrauen, dass wir, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, alle aus einem tiefen Grund in unserer gegenwärtigen Form in diesem Jetzt leben. Sie, diese speziellen Menschen, lernen uns zu lieben - allumfassend und unvoreingenommen.

Die Seele ist und war für mich immer schon unsterblich, ich bin überzeugt, sie wandert von Leben zu Leben.

Wir alle sind auf dem Erden-Weg, um selbst etwas zu lernen und uns weiter zu entwickeln.

Aus meiner Sicht bringt es nichts, dauernd alles zu hinterfragen, sondern besser ist es, das Leben als grosses Geschenk anzusehen und in jedem Moment "Ja" zu sagen und anzupacken. Und eben nicht zu werten. Dies befiehlt mir mein eigenes Grundvertrauen. Uns steht niemals zu, ein Leben zu bewerten.

Darum hätte ich, auch wenn ich gewusst hätte, dass ich ein Kind erwarte mit DS, auch niemals abgetrieben. Ich wollte es ganz einfach damals nicht wissen!

Ich habe während der Schwangerschaft (ich war beinahe 42 Jahre alt) meinen Arzt informiert, dass ich keinen Test machen möchte. Ich wusste, dass diese Seele zu mir kommen wollte.

Als ich im 3. Monat war, sagte mir meine Schwester voraus, dass diese Seele nicht mehr in dieses Leben komme, weil sie etwas zu lernen habe, sondern sie komme, damit andere mit ihr lernen können. Sie war selbst am meisten erstaunt, als es dann hiess, Jonas sei behindert! Damit hatte sie in keiner Weise gerechnet.

Es steht der eine Mensch im Lebens-Labyrinth im Zentrum und glaubt von sich, er habe alle Weisheit schon erfasst. Der andere steht am Rande dieses Labyrinths und findet sich selbst vielleicht nicht vollkommen und benachteiligt.  Dann vertauschen sich die Rollen irgendwann wieder. Wir besitzen keine Uebersicht über all unsere verschiedenen Leben. Das Leben muss gelebt werden. In jeder Begegnung sollten wir idealerweise die Liebe für uns und unser Gegenüber umsetzen und sie in all ihren Formen leben. Ehrlich und nicht egoistisch. Das wäre dann das verheissene Paradies!

Es existiert hier keine Seele,  die nicht der Liebe bedürfte.

 

T.: Du hattest viele Herausforderungen zu bewältigen, alleinerziehend, vier Kinder - was hat dich, was macht dich stark?

Erika:

Meine Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens habe machen dürfen, oder besser gesagt, machen musste!

Wenn ich zurückdenke, war ich in meiner Jugend innerlich sehr unsicher und immer auf der Suche nach dem Sinn dieses Lebens.

Heute, mit 66 Jahren, fühle ich mich in mir selbst ( meist!)  ruhig und geborgen.

Mein Leben ist reich gesegnet an wunderbaren Begegnungen mit wundervollen, besonderen Menschen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, je mehr ich selbst Liebe geben darf, die Liebe zurückstrahlt und mich dabei segnet.

Ich habe mich in meinem Leben immer schon für „ Benachteiligte „eingesetzt, vielleicht nicht immer völlig selbstlos. Ich gab mir bestimmt immer Mühe, den mir anvertrauten Menschen respektvoll und einfühlsam zu  begegnen, in meinem Beruf als Betreuerin und auch in meiner Freizeit. Vielleicht habe ich selbst ein Helfersyndrom? Oder vielleicht hatte ich noch „alte Schulden“? Ist mir heute eigentlich auch egal!

Ich kann heute auch ehrlich nein sagen, wenn der andere mich zu sehr beansprucht. Ich bin selbstbewusst und übe eine gesunde Distanz.


T: Wie sieht dein und Eurer Leben aus?

Erika

Ich wohne in einem kleinen Dorf in einem angenehmen Umfeld, zusammen mit meinem Sohn Jonas mit DS.

Ein altes, gemütlichen Bauernhaus bietet uns beiden zwar viel Arbeit, aber vor allem viel Freiraum

Meine ersten drei Kinder sind längst erwachsen und selbstständig. Ich bin glücklich über meine fünf Enkel, die uns oft besuchen kommen.

Auch mein jüngster Sohn mit Down Syndrom ist recht selbständig.

Er arbeitet im Spital in Schaffhausen in der kalten Küche (seit bald 7 Jahren!) und ist zufrieden dabei.

Und ich bin schon etwas stolz, dass Jonas es geschafft hat, in der freien Wirtschaft zu funktionieren und zu arbeiten. (Er verdient 6 Franken in der Stunde)

Ich weiss aber, dass es oftmals eine Herausforderung ist für die Mitarbeiter in der Küche. Jonas funktioniert natürlich nicht immer, wie es erwartet wird, er hat seine eigenen Ideen! Und setzt diese meist um, wie es ihm passt. Er wird aber trotz seiner Art sehr geschätzt, ja, sogar bewundert von seinen Kollegen/innen.

Seit ich pensioniert bin, geniesse ich meinen Freiraum. Früher, als ich arbeiten musste, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen (ich bin alleinerziehend) war vieles recht mühsam.

Wo lässt man ein Kind, wenn es krank ist und man/frau nicht schon wieder bei der Arbeit fehlen kann?

Ein Kind, das keinen Moment allein gelassen werden darf  (Jonas war auch noch hochgradig hyperaktiv!)

Ich musste mich immer dankbar zeigen, wenn mir eine meiner Schwestern aushalf. Ueber ich all die Jahre musste ich viel Kritik und oftmals Unverständnis einstecken. "Diese Situation hast du dir selbst eingebrockt, kannst ja auch selbst schauen, wie du wieder heraus findest!" Ich musste kreativ Lösungen finden, was mich viel Kraft kostete. Das machte mich aber auch gleichzeitig stark und selbstbewusst.

Heute teile mir meine Zeit ein, wie es mir passt und mir wirklich gut tut. Ich male an meinen Kornkreismandalas, dabei kann ich mich völlig verlieren. Ich organisiere Naturrituale und leite diese an. Das gibt nicht nur mir viel Kraft.

Auch schreibe ich an meinem zweiten Buch. Ich habe viele Jahre meine Seelenreisen in mein Tagebuch notiert, diese verwende ich dazu.

Mein erstes Buch habe ich vor zwei Jahren herausgegeben. „Die Welt in Pink“ mein Sohn mit Trisomie 21- ein Himmelsgeschenk (Im Eigenverlag erschienen „gestaltedeinsein“)

Schreiben ist mir ein Bedürfnis, macht mir nicht nur Spass, es ist bestimmt auch eine Art der Verarbeitung all meiner Erfahrungen!

Ich kann nicht (noch nicht!) auf der faulen Haut liegen. Dazu bin ich zu energiegeladen.

Ich nehme mir auch Zeit zu meditieren. ( Vipassana)

Und ich geniesse es sehr, mit unserem Hündchen Sancho in der schönen Natur unterwegs zu sein. Dabei treffe ich oft Menschen,  die mich wirklich interessieren.

 

T.: Wenn du dich beschreiben müsstest, was würdest du über dich selbst sagen?

Erika

Ich fühle mich wohl in meiner Haut und schätze mein Leben auf meine spezielle Art!

Ich möchte gerne weiterhin immer wieder, das mir Wichtige im Leben auch wirklich umsetzen.

 

T.: Liebe Erika, ich danke dir dafür, dass du dir Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten und uns so einen Einblick gewährt hast in dein Leben. Es ist spannend und bereichernd mitzuerleben, wie du es gestaltest. Ich wünsche dir noch ganz viele inspirierte Stunden!

 

Erikas Suters Webpage:  www.gestaltedeinsein.ch

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Dein Geschenk an mich

Happy World Down Syndrome Day!

 

Dein Geschenke an mich

 

pausenlos

bedingunglos

geliebt zu werden

für dich suchen

und immer wieder Neues lernen

für Vielfalt einstehen

mit anderen mich verbinden

mit jedem neuen Tag

das Leben bestaunen

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Only me and myself?

Anscheinend wurde Milena Moser einmal vorgeworfen (ich zitiere aus der Erinnerung), dass sie zu viel, zu privat, zu ungefiltert aus ihrem Leben berichte. Ihre Antwort darauf war „ich habe nichts anderes zu geben als mich selbst.“

 

 

 

Natürlich gehen mir zur Zeit ähnliche Gedanken durch den Kopf. Ist es zu viel, ist es zu privat? Srf bi de Lüt, das Buch, ein kommender Artikel, alles, einiges wurde ja schon geschrieben – es wird langsam immer mehr --

 

 

 

In die grosse Dankbarkeit gegenüber Rishi, der mir dazu verholfen hat, eine Stimme und Fokus zu gewinnen, mischt sich Zweifel. Beansprucht meine, unsere Geschichte zu viel Platz?

 

 

 

In die gleiche Kerbe haut hier die Bemerkung, dass ich ja sehr geschickt in Selbstmarketing sei. Ich bin zu verblüfft, um eine passende Antwort zu finden.

 

Ich kann mich gut daran erinnern, wie überwältigt ich mich anfangs von der Tatsache fühlte, dass ganz nah bei mir schon immer eine Welt existierte, von der ich nichts geahnt hatte. Eine Welt voller liebevoller Menschen, voller Eltern und Begleiter, die sich, oft im Stillen, mit all ihren Kräften für eine vielfältige Welt einsetzen. Schnell reifte in mir der Entschluss heran, dieser Welt meine Stimme zu leihen, sie in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken.

 

 

 

„The best way to not feel hopeless is to get up and do something. Don’t wait for good things to happen. If you go out and make some good things happen, you will fill the world with hope, you will fill yourself with hope.“ (Barack Obama)

 

 

 

Schritt um Schritt, einmal zuviel, einmal zuwenig, Irrweg um Irrweg, Erfolg um Erfolg – so möchte ich gerne meine Tage verbringen: auf dem Weg in eine Welt, in der wir alle willkommen sind.

Zusammen mit Menschen, die sich in unserer und in meiner Geschichte wiedererkennen.

 

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Einzigartiger Rhythmus

Ende derselben Woche, Freitagmorgen: die Zeit ist knapp und wir müssen uns beeilen, ich ändere deswegen unsere gewohnte Routine und dränge zur Eile. Ich merke, wie Rishi innerlich ins Stolpern gerät; er fängt zu weinen an.

 

Natürlich, überlege ich mir plötzlich. Rishi erlebt die Zeit ganz anders als ich. Nicht die Uhr strukturiert die Zeit, sondern die Abläufe. Geraten diese durcheinander, verschiebt sich der ganze Zeitrahmen ins Unverständliche. Vielleicht, so führt mich mein Gedanke weiter, ist der Unterschied zwischen uns zwei nicht nur oder nicht so sehr ein Unterschied in der Intelligenz, sondern auch und vor allem ein Unterschied im Zeitempfinden. Für Rishi pocht und entfaltet sich die Welt in seinem ganz eigenen Rhythmus. In diesem, ganz eigenen Rhythmus versteht er die Welt um sich herum. In uns, in mir pocht dieser Rhythmus des Lebens um mich herum schneller, deswegen verstehe ich schneller.

 

Dieser Gedanke gibt mir einen weiteren Schlüssel in die Hand im Zusammensein mit Rhishi. Verständnis ist nicht nur eine Frage der „Intelligenz“. Genauso ist es eine Frage des inneren Rhythmuses. Kann ich mich darauf einschwingen, geht Lernen, Lehren, Themen erarbeiten auf einmal viel leichter.

 

 

Nicht besser, nicht schlechter. Nicht mehr oder weniger wert.  
Nur ein anderer Rhythmus.
Es ist unser ganz persönlicher und einzigartiger Blick, der unsere Welt ins Leben ruft.

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Donner pour donner

Donner pour donner,

tout donner

c’est la seule façon de vivre –

c’est la seule façon d’aimer –

 

(Chanson par France Gall et Elton John)

 

Am 7.1. ist France Gall gestorben, eine französische Sängerin. Das französische Radio hat darauf einen Tag lang ihre Chansons ausgestrahlt. Darunter ein Lied, das mich besonders berührt hat. Sie singt es mit Elton John: „donner pour donner….geben um zu geben, die einzige Art zu leben, die einzige Art zu lieben…“

 

Ich denke an alle Mamas auf dieser Welt, an all diese Familien, die ihre besonderen Kinder mit ihrer unter Einsatz ihrer ganzen Lebens- und Herzkraft begleiten, die Wege und Lösungen suchen, sie zu fördern und zu unterstützen. Immer wieder, jeden Tag aufs Neue.

 

Eine Aufgabe, die sicherlich neue Horizonte eröffnet und sich zweifelsohne lohnt. Eine Aufgabe jedoch, die auch ihren Preis hat: der Mangel an Schlaf, die Kaffees, die wir nicht mit Freundinnen trinken, die Zeit in Fördergesprächen, die Karrierechancen die nicht wahrgenommen werden können, die verkürzte Familienzeit mit den anderen Familienmitgliedern.

 

Donner pour donner - tout donner – c’est la seule façon d‘aimer -

Unser Leben verlangt von uns, dass wir uns rückhaltlos hineinstürzen, mit allem, was wir sind.

es lässt keinen Raum um abzuwägen –

lässt uns keine andere Wahl –

 

sondern stösst uns unerbittlich in Richtung grösster Potentialentfaltung für unsere besonderen Kinder, unsere Familien und zuletzt auch für uns selbst. 

 

Das Lied hier:

https://www.youtube.com/watch?v=li3IIPaVz7Q&list=RDli3IIPaVz7Q

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Dummheiten und Inklusion

Montagmorgen nach den Weihnachtsferien: ich bringe Rishi zur Schule. Schon will ich sagen: „mach keine Dummheiten!“ – im Ohr noch Sätze wie „er hat geschubst. Er hat sich vom Pausenplatz entfernt-“.

 

In einem Sekundenbruchteil entscheide ich mich gegen den „mach-keine-Dummheiten-Satz“ und verabschiede ihn mit dem üblichen Kuss und Tschüss.

 

 

Wäre es nicht wirklich einfach gelebte Inklusion, wenn Rishi Dummheiten machen könnte, ohne dass diese Etiketten erhalten würden, auf denen steht: „Behindertes Kind – besonderes Verhalten“.

 

Diesen Tag wünsche ich mir herbei - nicht nur für ihn, für alle Menschen mit Besonderheiten.

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Geteilte Freude

Der gestrige Tag schliesst sich mit einer Diskussion per Mail. Mich erreicht die Frage, ob in meiner Praxis viel Mütter Beratung suchen, die sich schuldig fühlen, ein Kind mit Trisomie 21 geboren zu haben. Die nächste Frage zielt darauf ab, herauszufinden, ob und wie sich das Verhalten durch dieses Gefühl der Mutter verändert. Welche Wirkung hat es auf das Kind, wenn sich die Mutter schuldig fühlt? Wie verändert sich die Beziehung, wenn die Mutter aus vollem Herzen "ja" zu ihrem Kind sagt?

 

Die Frage verblüfft mich. Seit es Rishi in meinem Leben gibt, habe ich noch keine Mutter und keine Familie kennengelernt, die sich in irgend einer Weise schuldig fühlen. Mir sind ausschliesslich Menschen begegnet, die sich mit viel Herzblut und Engagement für ihre Kinder einsetzen.

Ich glaube, wenn wir bei diesen Müttern, welche angeben, sich schuldig zu fühlen, nachboren würden, käme hinter dem Gefühl der "Schuld" die Angst und Befürchtung hervor, dass ihr Kind keinen Platz in der Gesellschaft finden wird.

Dies hingegen ist eine berechtigte Befürchtung, auch in meiner Erfahrung. Der Platz muss erschaffen, gestaltet und manchmal erkämpft werden, immer wieder.

 

Schuldig: wofür? Dass ich meinem Kind ein Leben mit Behinderung aufbürde? Dass ich seinen Geschwistern etwas wegnehme, weil es mir oft an Zeit fehlt? Dass ich meinen Mann vernachlässige, weil ich oft einfach zu müde bin, noch etwas zu unternehmen? Oder dass ich Ressourcen der Gesellschaft in Anspruch nehme, die man für Nützlicheres und Gewinnbringenders hätte einsetzen können?

 

Wenn ich mich schuldig fühle, heisst es dann nicht, dass etwas an dieser besonderen Lebensform falsch und nicht-konform ist? Was ist es denn, das nicht richtig ist?

 

Schaue ich meinen Sohn an, sehe ich ein glückliches Wesen. Mit ihm zusammenzusein macht mich (meist) glücklich. Ungute Gefühle entstehen erst, wenn ich in die Augen der Gesellschaft blicke und dort nur das Bild eines "behinderten Menschen" entdecke.

 

Schuld? Oder Trauer und der Wunsch, ich möge verlässliche Menschen um mich finden, die meine Freude an diesem besonderen Kind mit mir teilen und tragen?

 

Es ist sieben Uhr abends. Eine Stunde noch, bis im Fernsehen die erste Sendung ausgestrahlt wird, die unsere ganze Familie zeigt. Ob es der richtige Schritt war, aufzutun und einzuladen, ein besonderes und doch eigentlich wieder ganz einfaches Familienleben kennenzulernen? Zugestimmt habe ich diesem Projekt gerade aus diesem Grund: um zu zeigen, dass Leben mit einem "besonderen Menschen " (eben nicht!) nichts Falsches, nicht nur Belastendes, sondern ganz viel Freude und Bereicherung mit sich bringt. Damit sich niemand mehr schuldig fühlen muss.

 

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Integration persönlich

Zufällig sass ich am Mittwoch im Café, meine geliebte Kaffeepause – der Tagesanzeiger vor mir. Im Kopf Bilder und Sätze der letzten Tage und Monate:

 

·         am Anfang der Schulzeit: Rishi schubst und schlägt immer wieder. Ich frage mich, ob er sich wohl fühlt? Wo habe ich in der Erziehung versagt? Wie kann mithelfen, dass sich das Verhalten verändert?

 

·         die Bemerkung meines Mannes vor ein paar Tagen: „was ich mit Rishi noch vor einem Jahr machen konnte –Mathe, Schreiben- kann er nicht mehr

 

·         ich am Besuchstag: eine ruhige, disziplinierte, aufmerksame Klasse. Ich weiss, dass die Kinder die besonderen Kinder als anders und besonders akzeptieren. Auch ist mir bewusst, wieviel Arbeit und Mühe die Lehrperson in die Integration besonderer Kinder steckt. Rishi geht sehr gerne zur Schule. Der Ablauf des Morgens: 10 Min. Kreis. Rishi gelingt es nicht, viel zu seinem gemalten Bild zu sagen. Zurück an den Tisch. 45 Min. Sprache. 15 Min. Englisch auf Blättern. Rishi macht hier nicht, sondern schreibt weiter an seinem Blatt. Dann in den Kreis, er versteht es nicht. - Pause – Turnen. Die Lehrerinnen wechseln sich ab in der Begleitung der besonderen und nicht besonderen Kinder. Rishi macht begeistert und mit viel Spass mit.
Nachdenklich gehe ich nach Hause. Ein ruhiges, diszipliniertes Nebeneinander in den sogenannten Leistungsfächern. Schmerzlich vermisse ich warme Begegnungen und gemeinsame Lernsituationen, gerade auch in den Leistungsfächern. Situationen, in denen es allen beteiligten Kindern möglich ist, zu zeigen, was sie können und beide Seiten profitieren: indem der eine vielleicht erklärt, der andere dabei lernt und die „Leistung“ aller gewürdigt wird -

 

 „…folgert Projektleiterin Simona Altmeyer, es gelinge «weitgehend, Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen gut zu integrieren, aber nur teilweise, diese auch gut zu qualifizieren».“

 

«Allein mit etwas Weiterbildung der Lehrer ist es nicht ­getan. Damit die Integration gelingt, braucht es ein klares gesellschaftliches Bekenntnis sowie ausreichend personelle und fachliche Ressourcen.»

 

·         Ein Gespräch mit der Lehrerin kommt mir in den Sinn, die sagt: „im Vergleich mit dem letzten Jahr hat sich der Lernstoff verdoppelt, den wir vermitteln müssen. Es bleibt uns fast keine andere Wahl, als stark strukturiert und mit hoher Geschwindigkeit durch den Schulalltag zu führen. Es tut uns manchmal selber leid, dass wir die besonderen Kinder nicht stärker einbinden können -
- und ich erkenne, wie sehr wir alle durch einen schulischen Entwurf und ein schulisches System bestimmt und sind, wie schwer es ist, individuell auf das einzelne Kind einzugehen versus die Anforderungen einer Gruppe und den Ansprüchen des Lehrplanes.

 

 

 

Das gesellschaftliche Bekenntnis und die Integration in der Gesellschaft: in der Schule erleben die Kinder eine klare Trennung in Bezug auf die Leistungsfächer. Die Pausen dienen dem Spiel, dem Austausch untereinander, dem Verarbeiten von Themen, die sie beschäftigen. Es ist klar, dass dieser Freiraum sein muss innerhalb eines straff organisierten Ablaufs. Wenn Kinder jetzt im Schulzimmer erleben, dass bei Dingen, die als wichtig dargestellt werden, getrennt wird – wird es ihnen dann möglich sein, den Transfer in ihren Alltag zu machen und besondere Kinder miteinzubeziehen, wenn etwas ihnen wichtig ist? Und wie passiert Transfer in die Familie und von dort, Transfer in die Gesellschaft? Auch ich gehöre zu den Müttern, die in fast 6 Jahren Regelschule nur zweimal eine Geburtstagseinladung für Rishi erhalten habe. Eingeladen zum Spielen am Nachmittag wird er kaum, ausser ich selbst initiiere es. In den ersten Jahren der Integration in der Regelschule hoffte ich –wie so viele andere, denke ich-, es würden Begegnungen entstehen und dadurch Berührungsängste abgebaut – es ist nicht dazu gekommen, und ich frage mich, was sonst kann ich noch tun, ausser jede Möglichkeit zu ergreifen, mit Rishi an die Öffentlichkeit zu gehen?

 

«Die Schule hat den Auftrag, zu fördern, aber auch zu selektionieren. Die Selektion steht teilweise im Widerspruch zur integrativen Förderung. Was soll also höher gewichtet werden: Leistung oder Integration?»

 

·         Wenn die Schule kein Ort des gemeinsamen Lernens und der Entdeckung und Würdigung individueller Talente darstellt, sondern ein Ort, an dem Menschen alleine aufgrund ihrer Leistungen beurteilt und eingeteilt werden, sind einfache, menschliche Begegnung und die Freude und Akzeptanz über das So-Sein des Anderen sehr schwierig umzusetzen.

 

Rishi schubst und schlägt nur noch selten. In den letzten zwei Wochen ist er jedoch mehrere Male vom Pausenplatz über eine stark befahrene Strasse gerannt. Selbstständig möchte er sein und zeigen, was er kann, denke ich – und da er noch immer nicht klar spricht, ist Bewegung seine bevorzugte Sprache -

 

Was ist angesagt: Bestrafung? Bessere Erklärungen in Bezug auf die Grenzen des Pausenplatzes? Ein Schulwechsel?

 

Die Zitate stammen aus folgendem Artikel, ganz zu Lesen unter folgendem Link:

 

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Integrationsklassen-fallen-bei-der-Lernkontrolle-ab/story/30050264

 

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